Geschichte

Aus der Feuerwehrgeschichte des Dorfes Pfaffenweiler

Brandfälle sind eine Quelle der Bedrohung und Gefahr für Menschen, gegen die man immer einen besonderen Schutz gesucht hat. Bereits im 18. Jahrhundert hat die Vorderösterreichische Regierung zum Zwecke des Feuerschutzes zahlreiche Bau-Vorschriften erlassen. Mit der Einführung des Feuerversicherungswesens hat man die staatliche Baukontrolle erweitert. Um 1800 waren in den Dörfern die meisten Häuser immer noch mit Stroh gedeckt und oft ohne Kamin.
Gleichzeitig wurde auf Gemeindeebene ein Feuerlöschwesen aufgebaut. Bereits vor 1800 hatte jeder Gemeindebürger mindestens einen Feuerlöscheimer (aus Leder oder Stroh) auf eigene Kosten in Bereitschaft zu halten. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden Feuerlöschordnungen erlassen, aus den wehrfähigen Männern Löschmannschaften aufgestellt und Handfeuerspritzen angeschafft. Das Älteste erhalten gebliebene „Verzeichnis über Feuer Löschordnung bei Feuersbrunsten für hiesige und auswärtige Ortschaften“ wurde am 26. Juni 1846 angefertigt“.

 
1846  
Im genannten Jahr 1846 waren im gesamten Dorf 103 Feuereimer an namentlich aufgeführte Personen ausgehändigt worden. Besonders Punkt 11 macht deutlich, dass es sich bei der Löschmannschaft keineswegs um einen spontanen Haufen gehandelt hat: Den Bottichträgern, insbesondere allen Küfern, wird bei Nichterscheinen eine angemessene Strafe angedroht. Darüber hinaus lesen wir bereits von einer Spritze, Schläuchen und Feuerleitern. Es handelt sich um eine organisierte Feuerwehr mit fester Aufgabenverteilung, die jedes Jahr unter Aufsicht abhielt. Das macht verständlich, dass 1865 der große Bürgerausschuss die vom Amt Staufen angeregte Einführung eines sog. „Feuerwehrkorps“, dem Vorläufer heutiger Vereinsfeuerwehren, einstimmig abgelehnt und für überflüssig hält. Neben der beschriebenen Löschmannschaft plante und errichtete die Gemeinde nach 1866 direkt am Duffernbach einen Löschweiher. 1876 wurde für 2.315 Mark bei der Firma Grether in Freiburg eine neue Spritze gekauft. Das Spritzenhaus ist vom Amt häufig Bemängelt worden, das es vor allem als Abstellraum (u.a. für den Bahnschlitten) genutzt wurde, und man dann - aus Platzmangel – die Schläuche getrennt im alten Rathaus aufbewahrte.
Nach 1880 ist die technische Ausstattung der Feuerwehr kontinuierlich verbessert Worden. Unmittelbarer Anlass hierfür war der Großbrand im Gasthaus zur Schnecke vom 20. Januar 1880, als aufgrund des in den Eimern gefrierenden Wassers Löscharbeiten kaum noch möglich waren. In der Folge bekamen die Ortskerne Öhlinsweiler und Pfaffenweiler je eine Handspritze. Eine deutliche Verbesserung brachte die Verlegung der Gemeindewasserleitung 1905. Nicht nur, dass im Reservoir in gesonderten Brandkammern Wasser für den Notfall zurückgehalten wird, durch die Anlage der Hydranten war es möglich, Wasserentnahmestellen über den Ort zu verteilen. Um dies nutzen zu können, hat die Gemeinde zwei Hydrantenwagen mit entsprechendem Zubehör angeschafft.
Neben dem erwähnten Brand im Gasthaus zur Schnecke blieb die Gemeinde von Feuersbrünsten weitgehend verschont. Kleinere Brände hat es recht zahlreich immer gegeben. Offenes Licht und Feuer werden meist als Brandursache genannt. 1898 und 1906 verbrannten je ein Trottschopf. In anderen Fällen war es ein fehlerhafter Backofen oder der zu heiß geräucherte Speck, der 1932 eine Waschküche einäscherte. Die Akten vermerken in der Regel ein dankbares: „Konnte rechtzeitig gelöscht werden“, was die Notwendigkeit einer Feuerwehr unterstreicht. So auch am 8. April 1909, als im Wald bei der Servatiuskapelle ein Flächenbrand losbricht, den über 100 Männer eindämmen, bevor es zur Katastrophe kommt. Als Ursache stellt sich Brandstiftung heraus: 4 Jungen, 10 und 11 Jahre alt, hatten gezündelt.
 

Gründung einer Freiw. Feuerwehr

 
Mit Anbruch des „Dritten Reiches“ wurde das Feuerlöschwesen auch in unserem Dorf straffer erfasst und geregelt. Wie überall so wurde es auch unserer Gemeinde zur Pflicht gemacht, eine organisierte Feuerwehr zu erstellen. Im April 1937 wurde deshalb vom damaligen Bürgermeister Stefan Hafner eine Bürgerversammlung einberufen, die zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr führte.Im Mai 1937 erfolgte dann die Gründungsversammlung bei der sich verhältnismäßig viele Männer meldeten. In dieser Versammlung wurde auch die Vorstandschaft und damit die Führung der Wehr gewählt. Als Kommandant wurde Stefan Baumann bestimmt. Sein Stellvertreter wurde Johann Wellinger. Weitere Gruppenführer waren Alfred Elmlinger, Josef Eckert, Ernst Hanser, Emil Ehrath, Karl Blattmann, Alfred Knörr und Karl Kiefer.
Kommandant Stefan Baumann wurde noch im selben Jahr auf die Feuerwehrschule nach Schwetzingen beordert. Somit war der Grundstock der heutigen Freiwilligen Feuerwehr gelegt.
Alsbald ging man daran, die Wehr technisch auszurüsten, Die alten Gerätehäuser wurden instandgesetzt. Der alte Schlauchturm erneuert. Die Hydrantenwagen umgebaut und neue Schläuche angeschafft, da das alte Schlauchmaterial fast völlig unbrauchbar war. Auch mit der Ausbildung wurde es sehr ernst genommen und man bemühte sich immer mehr, die Wehr so auszurüsten, dass sie jeder Situation gewachsen war.
 
 
Der Zweite Weltkrieg und danach
 
Beim Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurden die meisten Feuerwehrmänner zu den Waffen einberufen. Um aber die Wehr einsatzfähig zu erhalten, wurde es notwendig, sich nach Ersatz umzuschauen. Es wurde an die weibliche Jugend appelliert und es meldeten sich zahlreiche Freiwillige. Im Jahre 1942 traten dann auch wieder zehn männliche Jugendliche der Wehr bei und so war der Schutz für etwaige Ernstfälle gesichert. 1941 wurde die Wehr mit einer neuen TS 8 Motorspritze mit holzbereiftem Anhänger ausgerüstet. Während dieser Zeit gab es Gott
sei Dank nur einige kleinere Brände.
Nach Kriegsende 1945 wurde die Freiwillige Feuerwehr Pfaffenweiler, wie an anderen Orten, durch die Besatzungsmacht in der Ausübung ihres Dienstes eingeschränkt. Doch ein Großbrand bei Hermann Blattmann im selben Jahre zeigte, wie notwendig es war, eine organisierte Feuerwehr in der Gemeinde zu besitzen. Der von der Besatzungsmacht eingesetzte Bürgermeister, Wilhelm Hafner, erhielt daraufhin, den Auftrag die Feuerwehr neu zu gründen und auf den alten Stand zu bringen. Der alte Kommandant wurde wieder in sein Amt eingesetzt. Doch der Zeitgeist brachte es mit sich, dass zunächst kein richtiger Start gelingen wollte. Erst mit den Jahren trat eine wesentliche Besserung ein. Ein großes Hindernis war auch der Mangel an schnellen Transportmitteln. Es waren damals kaum motorisierte Fahrzeuge vorhanden. Auch konnte der alte holzbereifte Anhänger nicht mit einem motorisierten Fahrzeug transportiert werden. Man hielt deshalb nach besseren Möglichkeiten Umschau. Im Jahre 1945 entschloss man sich, einen neuen gummibereiften TS 8-Anhänger zu kaufen. Somit war es möglich, mit Hilfe eines Traktors schneller an den Brandplatz zu kommen.
Man versuchte immer mehr die Wehr auf dem neuesten Stand zu halten und so wurde schon im Jahre 1951 an den vom Kreis angesetzten Wettkämpfen teilgenommen.
Um der Wehr auch nach außen ein gewisses Ansehen zu verschaffen, wurde sie 1952 mit einer neuen Uniform eingekleidet. Da die Alarmierung der Wehr durch Martinshörner sich nicht immer bewährte und überholt war, entschloss sich die Gemeindeverwaltung zur Anschaffung einer Sirene, welche auf das damalige Schulhaus montiert wurde. Trotz all diesen Neuerungen und Ausrüstung war man sich in der Feuerwehr einig, dass der Ausrüstungsstand nicht vollkommen war, denn immer wenn es zu einer Übung ging oder ein Einsatz vorkam und die TS 8 benötigt wurde, versagte sie. Nach langem Hin und Her entschloss man sich in der Gemeindeverwaltung 1954 eine neue TS 8 von der Fa. Ziegler zu kaufen. Am 27. August 1961 wurde die Feuerwehr mit einem VW Einsatzfahrzeug (VW-Kombi) ausgerüstet und somit auf den neuesten Stand gebracht.
 
1962 25jähriges Jubiläum  

1962 konnte die Wehr ihr 25jähriges Jubiläum begehen, verbunden mit dem Kreisfeuerwehrtag an dem 63 Wettkampfgruppen teilnahmen. Um die Nachwuchssorgen zu beheben, gründete man 1970 eine Jugendfeuerwehr. So kann man feststellen, dass in den Jahren nach dem Kriege eine rege Tätigkeit innerhalb der Feuerwehr zu verzeichnen war. Man könnte über rein technische Versammlungen hinaus eine reiche Skala von Veranstaltungen aufführen, angefangen bei den alljährlich stattfindenden Generalversammlungen, über kleinere und größere Ausflüge, Weihnachtsfeiern und wie die geselligen Zusammenkünfte der Wehr alle heißen mögen.

 
 
1971 Fahnenweihe  
Vom 23.-26. Juli 1971 richtete die Freiwillige Feuerwehr Pfaffenweiler den 14. Kreis- Feuerwehrtag des Landkreise Freiburg aus, verbunden mit der ersten Fahnenweihe der Freiwilligen Feuerwehr Pfaffenweiler. Die Festtage waren ein voller Erfolg für die Wehr. 70 Feuerwehren und 10 Musikkapellen marschierten am Sonntagnachmittag durch das festlich geschmückte Dorf.
Patenverein war die Freiwillige Feuerwehr Kirchhofen. Die neue Feuerwehrfahne, die aus der Feuerwehrkasse bezahlt wurde, wurde von der Fa. Dischinger aus Freiburg hergestellt. Auf der einen Seite zeigt sie das Gemeindewappen und die andere Seite zeigt unseren Schutzpatron den „Heiligen St. Florian“. Die Fahne wurde in einem feierlichen Festgottesdienst von Pfarrer Adalbert Roth geweiht. Zum Fähnrich wurde unser Kamerad Adolf Knörr gewählt.
 
   
1972 bis 1974  
Kommandantenwechsel 1972
In der Generalversammlung vom 22.1.1972 in dem Gasthaus „Zur Stube“ stellte altersmäßig bedingt, aber mit schwerem Herzen der bisherige Kommandant Stefan Baumann sein Amt zur Verfügung.
Auf Vorschlag des Feuerwehrausschusses wurde der bisherige stellv. Kommandant Erwin Kotterer in offener Wahl einstimmig zum neuen Kommandanten gewählt. Ebenso einstimmig und offen wurde Kamerad Erich Bernauer zum stellv. Kommandanten gewählt.
Anschließend überreichte Bürgermeister Emil Eckert auf einstimmigen Beschluß des Gemeinderates dem scheidenden Kommandanten Stefan Baumann die Urkunde zum Ehrenkommandanten.

Fahrzeug und Gerätehauseinweihung 1974
Da die technische Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr Pfaffenweiler nicht mehr genügte, entschloss sich der damalige Gemeinderat und Bürgermeister Emil Eckert, ein neues Löschfahrzug (LV 8 schwer) anzuschaffen, das auf dem neuesten Stand bestückt war (Pressluftatmer, Stromaggregat, Rettungsschere).
Am 14.9.1973 konnte das bestellte Fahrzeug (LF 8 schwer) von der Fa. Ziegler in Giengen an der Brenz abgeholt werden. Bürgermeister Emil Eckert ließ es sich nicht nehmen, mit einer Abordnung der Wehr das Fahrzeug in Giengen selbst abzuholen. Da aber keine Unterstellmöglichkeit für das Löschfahrzeug vorhanden war, entschloss sich wiederum der Gemeinderat im Zuge des Mehrzweckhallenneubaues ein separates Feuerwehrgerätehaus an die neue Halle anzubauen. Das Gerätehaus hat Platz für zwei Fahrzeuge. Die Feuerwehrkameraden erbrachten den Innenausbau in Eigenleistung. Am 9.6.1974 konnte dann, das ein Jahr zuvor angeschaffte Löschfahrzeug mit dem neu geschaffenen Feuerwehrgerätehaus in einer feierlichen Weise von Pfarrer Adalbert Roth eingeweiht werden. Die ganze Bevölkerung aus Pfaffenweiler beteiligte sich an der Feier und an dem gemütlichen Beisammensein.

 

 

1974 bis 1977

 

Erfolgreiche Jugendfeuerwehr
Die 1974 gegründete Jugendfeuerwehr konnte am 30.4.1975 bei den Jugendwettkämpfen in Oberrotweil einen beachtlichen 2. Platz belegen, was ihnen eine Teilnahme an der Landesausscheidung in Karlsruhe einbrachte.
In Karlsruhe musste sich unsere tapfere Jugendgruppe mit einem neunten Platz begnügen, was jedoch für eine weitere Teilnahme für den Bundesausscheidungs-Wettkampf nicht mehr reichte.
Als Sieger des Landes Baden-Württemberg ging die Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Eschbach bei Heitersheim hervor.
Unsere erfolgreiche Gruppe wurde von Jugendwart Erich Bernauer und Jugendleiter Bernd Scherle trainiert und ausgebildet.

40jähriges Jubiläum unserer Wehr
Vom 2.-5. Juni 1977 feierte die Freiwillige Feuerwehr Pfaffenweiler ihr 40jähriges Jubiläum.
Am Freitagabend eröffnete Bürgermeister Emil Eckert das Festbankett das von den örtlichen Vereinen mitgestaltet wurde. Da man dieses Jubiläum im kleineren Rahmen feierte verzichtete man auf ein Festzelt und benützte die Batzenberghalle. Anschließend fand auf dem Sportplatz der große Zapfenstreich statt, welcher von der Batzenberger Winzerkapelle und dem Spielmannszug Freiburg umrahmt wurde. Als Ehrenzug wirkten Abordnungen der Feuerwehren des Unterabschnitt Ehrenkirchen mit.
Samstagfrüh wurde ein Gedenkgottesdienst für die gefallenen und verstorbenen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Pfaffenweiler abgehalten, Danach ging man gemeinsam auf den Friedhof zur Totenehrung.
Am Sonntag nach dem Gottesdienst weihte Pfarrer Adalbert Roth nach einer kurzen Ansprache von Kommandant Erwin Kotterer die künstlerisch schön gestaltete Relieftafel des Heiligen St. Florian. Diese in Pfaffenweiler-Stein gehauene Floriansfigur befindet sich an der Eingangsseite des Feuerwehr-Gerätehauses und ist ein Geschenk für die Feuerwehr von unserem Feuerwehrkamerad und Steinmetz- Meister Waldemar Eckert.

 

 
1979 bis 1984  
Feuerwehr erhält Sprechfunk und Sirenenansteuerung.
Am 10. Juli 1979 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Pfaffenweiler 3 Handfunksprech-Geräte (FuG10) sowie ein FuG 8 für das Löschfahrzeug welches fest in das Fahrzeug installiert wurde. Gleichzeitig wurde die Sirenenansteuerung für unsere 3 vorhandenen Sirenen, von der Fa. SEL, installiert. Diese Sirenen können jetzt nach Telefonruf 112 von der Leitstelle Florian Freiburg direkt ausgelöst werden.
Es war schon lange ein ersehnter Wunsch des Kommandanten Erwin Kotterer ein besseres und zuverlässigeres Alarmierungssystem einzuführen.
Ein besonderen Dank gebührt dem damaligen Bürgermeister und Gemeinderat für ihren technischen Weitblick. Somit war eine neue Zeitepoche des Alarmierens im Feuerlöschwesen angebrochen. Im Jahre 1982 wurden die Handfunksprechgeräte um 2 Stück erweitert.

Neueinkleidung der gesamten Wehr
Um das äußere Ansehen der Wehr in Einklang zu bringen entschloss sich die Gemeinde im Jahre 1983 die gesamte Wehr einheitlich neu einzukleiden.
Jeder aktive Feuerwehrmann erhielt eine Ausgangsuniform mit Mütze, ein paar Lederstiefel, einen reflektierenden Feuerschutzhelm und einen Sicherheitsgurt.

Freundschaftliche Beziehung zur Freiwilligen Feuerwehr Westerlinde
Durch das hiesige Gemeinderatsmitglied Siegfried Geldmacher der aus Westerlinde stammt, kamen die Beziehungen zur Freiwilligen Feuerwehr Westerlinde zustande.
Durch mehrere gegenseitige Besuche entstand eine enge Freundschaft. So war es uns eine Ehre die Freiwillige Feuerwehr Westerlinde zu ihrem 110jährigen Feuerwehrjubiläum in Westerlinde zu besuchen. Eine größere Abordnung unserer Wehr fuhr mit ein Omnibus vom 25.-27. Mai 1984 nach Westerlinde, Kreis Wolfenbüttel. Als Jubiläumsgeschenk überbrachte die Freiwillige Feuerwehr Pfaffenweiler, einen aus Pfaffenweiler-Stein gehauenen Weinrömer von mehreren Zentnern mit Wittmung der von unserem Kameraden und Steinmetzmeister Waldemar Eckert gefertigt wurde. Dieser Gedenkstein wurde während der Jubiläumsfeier in feierlicher Form an geeignetem Platz enthüllt und übergeben.

 
1984 bis 1986

 

Die Freiwillige Feuerwehr Pfaffenweiler erhält ihren langersehnten eigenen Unterrichtsraum
Laut Gemeinderatsbeschluß vom 23. Juni 1982 konnte im Sommer 1984 die hiesige Baufirma Lais den Rohbau des Unterrichtsraumes erstellen. Sämtliche Innenarbeiten wurden von uns Feuerwehrkameraden in Eigenleistung ausgeführt. Als Nichtfeuerwehrmann hat uns Karl Gebhard beim Innenausbau mit seinem Können großzügig und unentgeltlich unterstützt. Die Gesamtorganisation und Bauleitung lag in den Händen unseres stellvertretenden Kommandanten Erich Bernauer.
Das gesamte Mobiliar einschließlich Kleinküche wurde aus der Feuerwehr-Kameradschaftskasse finanziert. Am 5. Mai 1985 war es dann soweit. Bürgermeister Fritz Gutgsell konnte in einer feierlichen Weise den neuen Unterrichtsraum, sowie das einige Wochen zuvor eingetroffene Löschfahrzeug (TSF) von der Fa. Ziegler Das von einer Abordnung im Beisein von Bürgermeister Fritz Gutgsell am 1.3.1985 abgeholt wurde, seiner Bestimmung übergeben. Pfarrer Adalbert Roth weihte in Anwesenheit der geladenen Gäste und interessierten Bürger, den Unterrichtsraum und das neue Fahrzeug. Kommandant Kotterer dankte seinen Feuerwehrkameraden für die Erstellung des Unterrichtsraumes und der Gemeindeverwaltung für die Beschaffung des neuen Löschfahrzeuges und großzügige finanzielle Unterstützung des Unterrichtsraumes.
Nach der Weihe hatten die vielen Besucher Gelegenheit die technischen Einrichtungen und den neu geschaffenen Unterrichtsraum zu besichtigen.

Neuzugang von 8 jungen Wehrmännern
Wie in früheren Jahren stellten sich auch im Jahre 1986 wieder einige junge Männer in den Dienst der Feuerwehr. Die Ausbildung dieser Gruppe übernahm Erich Bernauer und Andreas Waldkirch.

 

 
Geschichtliches ab 1987 in Tabellarischer Form  
   
1987: 50 Jähriges Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Pfaffenweiler mit großem Festzelt und Festumzug  
1988: Neuwahlen der Führungsmannschaft
 
Kommandant:  Lothar Hanser
Stellv. Kommandant:  Arnold Hatz
Kassierer:  Waldemar Weber
Schriftführer:  Uwe Schwörer
 
1989: Goldenes Leistungsabzeichen Gruppe Waldkirch  
1992: Neuwahlen --> Kommandant: Arnold Hatz, Stellv. Kommandant: Lothar Kiefer  
1992: Goldenes Leistungsabzeichen Gruppe Weber / Hatz  
1995: Verstarb unerwartet unser Ehrenkommandant Erwin Kotterer (68 Jahre)  
1996: Verstarb unser Mitbegründer der FFW und Ehrenkommandant Stefan Baumann (88 Jahre)  
1997: 60 Jähriges bestehen der Feuerwehr mit Kirchgang und kleiner Feier im Gerätehaus  
2000: Neuwahlen --> Kommandant: Andreas Waldkirch, Stellv. Kommandant: Lothar Kiefer  
2000: Fahrzeugweihe LF8/6  
2000: Altes Fahrzeug LF8 wird nach Ruciande / Nida Polen überführt  
2002: Goldenes Leistungsabzeichen Gruppe Scherle  
2007: Neuwahlen --> Kommandant: Klaus Scherle, Stellv. Kommandant: Lothar Kiefer  
2007: 70 Jähriges bestehen der Feuerwehr mit Kirchgang und kleiner Feier im Gerätehaus

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